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 Königgrätz

Die Schlacht von Königgrätz zwischen Preußen und Österreich, am 03.Juli 1866, war nicht nur eine Schlacht , sondern ein Schlüsselereignis der modernen Geschichte, daß die Machtverhältnisse in Europa entscheidend prägte und die weltpolitische Entwicklung bis hin zum ersten Weltkrieg mitbestimmte. 

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In dieser Schlacht kämpften ca. 440.000 bis 460.000 Mann um die Entscheidung (Völkerschlacht bei Leipzig 1813 ca. 430.000 Mann)

General Helmuth Karl Bernhard von Moltke, Chef des preußischen Generalstabes, erklärte die Ursachen des Preußisch-Österreichischen Krieges so:

“Der Krieg von 1866 ist nicht aus Notwehr gegen die Bedrohung der eigenen Existenz entsprungen, auch nicht hervorgerufen durch die öffentliche Meinung und die Stimme des Volkes; es war ein im Kabinett als notwendig erkannter, längst beabsichtigter und ruhig vorbereiteter Kampf nicht für Ländererwerb, Gebietserweiterung oder materieller Gewinn, sondern für ein ideales Gut – für Machtstellung.
Dem besiegten Österreich wurde kein Fußbreit seines Territoriums abgefordert, aber es mußte auf die Hegemonie in Deutschland verzichten”

Damit wurde Preußen Führungsmacht im Deutschen Reich und die Schlacht war einer der Wegbereiter für die Reichsgründung 1871.

Das Zündnadelgewehr zeigte in dieser Schlacht seine verheerende Wirkung gegenüber dem österreichischem Vorderlader (Perkussionsgewehr).

Die österreichischen Truppen erlitten fast fünf  mal so hohe Verluste wie die Preußen.

In der Schlacht bei Skalitz hatte die österreichischer Seite einen Verlust von 5.400 Soldaten gegenüber von 1.400 Toten und Verwundete bei den Preußen.

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